Den Naziaufmarsch in Dortmund blockieren!

Update von Freitag, 19 Uhr: Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hatte heute Mittag das Verbot des Polizeipräsidiums Dortmund vom gestrigen Tage bestätigt. Nach Angaben des Oberverwaltungsgerichts Münster wurde dem Anmelder der Naziversammlung eine Frist zum Einreichen einer Beschwerde gesetzt. Diese Frist ist heute 03.09.2010, um 16.00 Uhr, abgelaufen. Eine Beschwerde ist beim Oberverwaltungsgericht nicht eingegangen.

 

Die vom Verwaltungsgericht Gelsenkirchen bestätigte Verbotsverfügung des Polizeipräsidenten Dortmund hat somit weiterhin Bestand. Die Neonazidemo bleibt verboten.


Der Anmelder hat beim Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde eingereicht. Die Entscheidung des höchsten deutschen Gerichts bleibt abzuwarten. Die antifaschistische Mobilisierung läuft weiter! Beachtet bitte die Anreiseempfehlungen.


Zum 6. Mal in Folge wollen Neofaschisten anlässlich des Antikriegstages durch Dortmund marschieren. Für den 4. September mobilisieren sie europaweit in die Ruhrgebietsmetropole. Nach dem erfolgreich verhinderten Großaufmarsch der Neonazis in Dresden gilt der so genannte „Nationale Antikriegstag“ in Dortmund als wichtigste Nagelprobe der so genannten „Autonomen Nationalisten“ bundesweit.

 

Für das Rheinland gibt es verschiedene Anreiseempfehlungen. Treffpunkt in Düsseldorf ist 08:30 Uhr am Ufa-Kino (Hbf).

 

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Antifaschistisches Familientreffen in Kassel

Freitag, 01.10. – Sonntag, 03.10.2010 in Kassel

Manometer! Der Druck auf unabhängige und gute Arbeit gegen (Neo-)Nazis und menschenfeindliche Ideologien nimmt zu, verstärkt seit dem Regierungswechsel 2009. Es ist deshalb höchste Zeit gehörigen Gegendruck und unabhängige Strukturen und Netzwerke aufzubauen. Dafür gibt es das Antifaschistische Familientreffen vom 1. – 3. Oktober 2010 in den Uni-Räumen in Kassel unter dem Zeichen des Druckmessgerätes: Manometer!

www.manometer-familientreffen.org

 

 

   

Aufruf zur Bankenblockade am 18. Oktober

Am Samstag, den 21. August 2010, fand die Aktionskonferenz der AG Georg Büchner auf dem Campus der Goethe Universität in Frankfurt am Main statt. Rund 200 AktivistInnen aus Gewerkschafts- und Linksparteikreisen, verschiedenen Jugendverbänden, ATTAC, der Interventionistischen Linken sowie lokalen Krisenbündnissen und vielen anderen politischen Zusammenhängen nahmen an der Konferenz teil und verabschiedeten folgenden Aufruf:

 

Wir rufen auf:

 

Beteiligt euch an den Blockaden zentraler AkteurInnen und ProfiteurInnen (Commerzbank, Deutsche Bank, EZB und andere) der Wirtschafts- und Finanzkrise am 18. Oktober in Frankfurt/Main.

 

 

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Unsere Genossin Maria Wachter ist tot

Am 18. August 2010 starb die antifaschistische Widerstandskämpferin Maria Wachter in Düsseldorf.

Sie gehörte als junge Kommunistin der KPD zu den wenigen MahnerInnen, die 1932 vor dem Düsseldorfer Industrieclub warnten: „Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler! Wer Hitler wählt, wählt den Krieg!“. Als Laienschauspielerin der Agitprop Gruppe "Nordwest ran" trat sie auf Straßen und Plätzen im Kampf gegen die Nazis auf. Von 1933 bis 1935 war sie im Untergrund und Widerstand in Düsseldorf. Von 1935 bis 1937 besuchte sie die Internationale Lenin-Schule in Moskau. Von 1937 bis 1939 führte sie von Amsterdam aus den Widerstandskampf in Deutschland. 1939 wurde sie in Paris verhaftet und interniert. 1942 wurde sie zu Zuchthaus verurteilt, dann zur Zwangsarbeit gezwungen. Die Befreiung im April 1945 rettete sie vor der Deportation ins KZ Ravensbrück.

Mit Gründung der VVN wurde sie Mitglied dieser Opfer- und Widerstandsorganisation. Maria war viele Jahre in Bundesgremien und später im Landesausschuss der VVN-BdA NRW verantwortlich tätig. Zuletzt war Maria Ehrenvorsitzende der VVN-BdA NRW.

Maria wirkte bis zuletzt in Wort und Tat bei der Bekämpfung von Faschisten in Düsseldorf und darüber hinaus. Wir werden sie vermissen, aber nicht vergessen! Ihr Kampf wird von uns weitergeführt werden. Salut, Maria !

   

Videos

Doku über die Proteste gegen den "Anti-Islamisierungskongress" von Pro-Köln.
Hier ansehen

Das Video über die Proteste gegen eine Nazikundgebung in Düsseldorf:
Teil1, Teil2, Teil3

Was tun?




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