Spätestens seit der Kommunalwahl 2009, bei der pro NRW in zahlreiche Stadt und Kreistage einzog, ist klar: Neonazis und Rassisten können nicht nur in Ostdeutschland Wahlerfolge erzielen. Am 9. Mai 2010 sind in NRW Landtagswahlen und pro NRW hat angekündigt flächendeckend in NRW anzutreten und in den Landtag einziehen zu wollen.
Wir müssen uns darauf gefasst machen, dass die selbsternannte pro-Bewegung NRW mit einer massiven rassistischen Hetzkampagne überziehen wird.
Geht es Euch wie uns? Ihr habt Keinen Bock auf pro NRW? Hier weiterlesen!
Neu: DüsseldorferInnen treffen sich am 20.3. um 11 Uhr am Bertha-von-Suttner-Platz (Hintereingang Hbf), um gemeinsam mit dem Regional-Expreß nach Essen zu fahren.
Im Januar des Jahres 1932 sprach Adolf Hitler in Düsseldorf zu den führenden Vertretern der deutschen Großkonzerne. Das Programm der Nazis hatte schon seit den 20er Jahren die Kassen der Konzerne für die NSDAP geöffnet: Hitler versprach ein Deutschland ohne Demokratie, ohne Gewerkschaften und ohne Linke.

Aufruf gegen den Sternmarsch von Pro NRW und NPD
Am 27./28. März 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den Naziaufmarsch von Pro NRW und NPD in Duisburg verhindern.
Die rechtspopulistische Partei Pro-NRW und die faschistische NPD kündigen an, am 27. und 28.3.2010 Aufmärsche gegen die Duisburger Merkez-Moschee durchzuführen. Pro-NRW und NPD wollen wie in der Schweiz ein Minarettverbot durchsetzen. RassistInnen und NeofaschistInnen aus Deutschland und ganz Europa sind zu ihren Aufmärschen bereits eingeladen. Wir stellen uns allen RassistInnen und NeofaschistInnen entgegen, egal woher sie kommen!
Freiräume für Bewegung ist ein Zusammenschluss aus der freien Kulturszene Düsseldorfs.
Darunter sind MusikerInnen, MalerInnen, DesignerInnen, MedienkünstlerInnen, VeranstalterInnen,
PolitaktivistInnen etc. und sie begreifen sich als Teil einer bundesweiten Bewegung, die aktuell in mehreren deutschen Großstädten entsteht und ihr Recht auf Freiräume, Gestaltung und Selbstbestimmung - kurz: auf ihre Stadt - einfordert.
Weitere Infos unter http://www.freiraum-bewegung.de/
Erneut haben Polizisten in Düsseldorf einen Jugendlichen zusammengschlagen. Die Polizei selbst "untersucht" den Fall, ihr Sprecher Wolfgang Rodax erklärt aber schonmal vorab das Opfer und seine Zeugen für "unglaubwürdig".

neu: Videobericht von leftvision
Der Antifa-KOK hatte in Düsseldorf zusammen mit attac, Gwerkschaften, der VVN, linken Parteien und Initiativen für die Beteiligung an den Massenblockaden von noPasaran!/DresdenNazifrei gegen den Naziaufmarsch am gestrigen Samstag in Dresden mobilisiert. Drei Busse fuhren von Düsseldorf, vereinigten sich unterwegs mit anderen Bussen zum NRW-Konvoi und erreichten pünktlich um 9 Uhr den geplanten Blockadepunkt am Startpunkt der Naziroute.
Über Stunden hinweg blockierten bei Minustemperaturen alte und junge AntifaschistInnen den Aufmarsch der Nazis, die schließlich von der Polizei mit Zügen weggebracht wurden. Ein voller Erfolg aktionsorientierter antifaschistischer Bündnisarbeit! Dank an alle, die mitgemacht haben – wir sehen uns am 27./28. März bei der Verhinderung der Nazimärsche in Duisburg.
Bei der heutigen Kundgebung anläßlich der konstituierenden Sitzung des Stadtrats forderten hundert Menschen trotz kurzfristiger Mobilisierung und schlechtem Wetter die Einführung eines Sozialtickets. Der Kabarettist Jens Neutag unterhielt mit politischem Kabarett die im Regen Ausharrenden, Dominkanerpater Wolfgang Sieffert und Thomas Giese vom 'Mittwochsfrühstück der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten' erläuterten die Situation von Menschen mit wenig Geld, die dringend auf ein Sozialticket angewiesen sind. An der Kundgebung beteiligte sich auch die komplette Ratsfraktion der Linkspartei, die sich demonstrativ mit den roten Buttons an der Jacke (dem Symbol der Aktion Freifahrt/Her mit dem Sozialticket) in die Ratssitzung begab. JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL